
Leider melden wir uns schon wieder mit einer traurigen Nachricht. Am 13.9.2026 ist Rolf Zimmermann im Alter von 74 Jahren gestorben. Seit 1969 hat er sich ehrenamtlich beim Roten Kreuz engagiert und dabei eine riesige Bandbreite an Themen bearbeitet, von Bereitschaften und Katastrophenschutz über Bergwacht und Wohlfahrts- und Sozialarbeit bis hin zum Aufbau des Rotkreuz-Campus für Humanität im Nationalpark Vogelsang IP. Ein Element dort war das Rotkreuz-Museum, das bundesweit Maßstäbe für die Darstellung und die Auseinandersetzung mit Rotkreuzgeschichte setzt. 15 Jahre lang war er auch Geschäftsführer des Kreisverbandes Euskirchen. Ich bin Rolf über viele Jahre bei Rotkreuzveranstaltungen begegnet und war auch vor Ewigkeiten schon Mal in Vogelsang, im Podcast zu Gast war er aber erst vor Kurzem. Ihn dort über das lange Gespräch noch besser kennenzulernen und nochmal zu erleben, mit welcher Haltung er die Themen und Werte des Roten Kreuzes lebt und vermittelt und wie er zugleich clever und gütig mit den Schwächen der Organisation umgeht, war eine große Freude. Und es war beeindruckend, wie er immer neue Ideen für Projekte hatte, diese aber vor allem auch geschickt und ohne großes Aufsehen einfädeln, organisieren und umsetzen konnte. Umso trauriger ist es, dass es keine weitere persönliche Begegnung geben wird. Die Rotkreuzfamilie hat eine besondere Persönlichkeit verloren. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei seiner Familie und seinen Angehörigen. Ruhe in Frieden, lieber Rolf! weiterlesen

Das ist eine ungeplante Sonderfolge aus wirklich traurigem Anlass. Am 29. August ist mit Volkmar Schön ein besonderes Mitglied der Rotkreuzfamilie im Alter von 69 Jahren nach langer, schwerer Krankheit gestorben. Volkmar hat das Rote Kreuz in 55 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit in sehr verschiedenen Rollen stark geprägt und gestaltet. Gestartet im Jugendrotkreuz im Kreisverband Hamburg-Eimsbüttel hat er früh auf Kreis-, Landes- und Bundesebene Verantwortung übernommen und auch viele internationale Beziehungen für das Rote Kreuz gepflegt. Von 2006-2025 war er Vizepräsident des Deutschen Roten Kreuzes. Volkmar hatte immer auch großes Interesse an geschichtlichen und Themen des humanitären Völkerrechts, daher die Rolle als Landeskonventionsbeauftragter in Hamburg, Initiator des Castiglionepreises und Mitherausgeber der Beiträge zur Rotkreuzgeschichte. Auch deshalb war er mehrfach zu Gast bei 7 Gute Gründe. Jede Begegnung mit ihm war eine Freude, mit seiner klaren Haltung, seinem vielseitigen Engagement, seinem bescheidenen, unkomplizierten und nahbaren Auftreten und seiner profunden Kenntnis des Roten Kreuzes war er definitiv ein Vorbild für viele im Roten Kreuz. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gelten seiner Familie und seinen Angehörigen sowie allen Menschen innerhalb und außerhalb des Deutschen Roten Kreuzes, die ihm verbunden waren. Lieber Volkmar, du fehlst uns und bleibst unvergessen. Ruhe in Frieden! weiterlesen

Die Folge startet mit einer Sprachnachricht von Claus an Uwe, in der er über den Tod von Stammkundin Steffi spricht. Sie war mit ihrem Partner auf der Straße, mit dem es immer wieder auch Konflikte gab. So wird deutlich, wie sich mit der Zeit eine Beziehung zwischen Klienten und Kältebusteam entwickelt und wie die Ehrenamtlichen Anteil am Schicksal der Klient:innen nehmen. Claus spricht auch über seine Motivation für die Arbeit im Kältebus. Und Caro informiert über Unterstützungsmöglichkeiten und die Erreichbarkeit des Kältebusses und würdigt das ehrenamtliche Engagement ihres Teams. weiterlesen

Zum Start geht es um Gründe, warum Menschen nicht in Unterkünfte wollen oder können und um die Lebensbedingungen auf der Straße. Für zwei Stammkunden hat das Team eine bestellte Lieferung dabei. Ein Klient freut sich über Mütze und Handschuhe als Kälteschutz. Zum Schluss geht es noch zur Bahnhofsmission, bevor die Schicht des Kältebusses endet. weiterlesen

Diesmal gehts für den Kältebus zur City Plaza und zum Rothebühlplatz. Dort wird der Kontrast zwischen dem städtebaulichen Konzept der Plätze und ihrem nächtlichen Charakter für die Klient:innen deutlich. Den Wunsch nach einer Ersatzbrille kann das Team nicht erfüllen, dafür aber jede Menge Essen und Getränke verteilen. Eine Klientin spendet Hundefutter für die Rettungshunde. Laura deeskaliert einen Konflikt. weiterlesen

Laura und Claus integrieren Meldungen von Passanten in ihre Tour und haben auch Kontakt zu Polizei und Rettungsleitstelle, die ebenfalls Hinweise auf Klienten haben. Sie unterhalten sich über Schulungen, die sie für ihre ehrenamtliche Arbeit bekommen. Sie reflektieren auch ihre Privilegien und Dankbarkeit im Vergleich zur Situation der Klient:innen. Und es geht auch um die Grenzen des Angebots des Kältebusses und den Wert der Vernetzung mit anderen Hilfsangeboten und Akteuren zum Wohle der Klient:innen. weiterlesen

Folge 2 startet mit ein paar statistischen Infos von Koordinatorin Carolin. Wieder hält das Team an der “Hall of Fame” und treffen dort auf alte Bekannte. Weiter gehts zum Rosensteinpark, wo ein Klient trotz der Kälte kaum Hilfe annehmen möchte. In Feuerbach versucht Laura, eine Unterkunft für einen Klienten zu finden, der aktuell in einem Bankfoyer übernachtet - und hat Erfolg. weiterlesen

Uwe begleitet Laura und Claus bei ihrer Tour durch die kalte Stuttgarter Nacht. Sie erklären, was sie in ihrem Bus dabei haben und warum das Angebot des Kältebusses wichtig ist. Sie starten an der »Hall of Fame« und verteilen Essen, Getränke, Kleidung und Schlafsäcke an bekannte und neue Klient:innen. Er spricht auch mit Carolin Götz, die in der Geschäftsstelle das Kältebusangebot koordiniert. weiterlesen

Mitten im August beschäftigen wir uns mit einem Thema, das ferner nicht liegen könnte, nämlich mit dem Kältebus des Roten Kreuzes in Stuttgart, den es dort schon seit 2013 gibt. Passend zur aktuellen Hitzewelle betreiben die Kolleg:innen auch einen Hitzebus, über den wir dann natürlich auch gesprochen haben. Die Angebote machen deutlich, dass nicht für alle Menschen ein geschütztes Zuhause selbstverständlich ist und dass auf der Straße sowohl Hitze als auch Kälte gefährlich sein können. Mit Caro, Laura und Claus vom Kreisverband Stuttgart sprechen wir über ihre Erfahrungen und die Haltung und Werte, mit denen sie ihren Klient:innen auf der Straße begegnen. Es geht auch um die Vernetzung mit anderen Akteuren und Hilfsangeboten, die Finanzierung und was jeder von uns tun kann, um Menschen auf der Straße zu helfen. Aufmerksam geworden auf den Kältebus in Stuttgart sind wir durch einen anderen Podcast, nämlich die Staffel “Stuttgart bei Nacht” aus dem Projekt “Archiv der Straße” von Uwe Kassai, in dem unsere drei Gäst:innen ebenfalls zu hören sind. Uwe ist eigentlich Dokumentarfilmer, hat sich aber für das Archiv der Straße ausführlich mit Begebenheiten, Geschichten und Biographien von Menschen beschäftigt, die man sonst eher selten wahrnimmt, weil sie zwar auf der Straße, aber irgendwie unsichtbar sind. Uwe hat uns erlaubt, die sechs Folgen der Staffel auf unserem Kanal zu übernehmen; dafür herzlichen Dank! Ihr hört die Folgen dementsprechend nach Veröffentlichung dieser Folge in unserem Feed. Absolute Hörempfehlung, auch für die anderen Staffeln im Archiv der Straße, die ihr alle unter archivderstrasse.de oder auf allen gängigen Podcastplattformen findet. weiterlesen

In dieser Folge geht es entlang der ehrenamtlichen und beruflichen Rotkreuzbiographie von Raimund Heiny um ehrenamtliches Management, Organisationsentwicklung, Bildungsarbeit für Leitungskräfte und im Rettungsdienst und um Raimunds Rolle als Initiator und Wegbereiter von Team Bayern zur Registrierung und Koordination von ungebundenen Helfenden für Großschadensereignisse. Raimund ist inzwischen in Rente und nur noch selten für das Rote Kreuz aktiv. Umso wertvoller sind seine Einsichten über das Rote Kreuz und seine Berichte über interessante und bewegte Zeiten, egal ob als ehrenamtlicher Pionier im Rettungsdienst, bei der Ausbildung der ersten Rettungsassistent:innen oder bei der Gründung einer der ersten Berufsfachschulen für das neue Berufsbild der Notfallsanitäter:innen. weiterlesen

In dieser Folge geht es um die Wahrzeichen, also das Rote Kreuz, den Roten Halbmond und den Roten Kristall. Mit Franz Philippe Bachmann schauen wir auf die Geschichte dieser Zeichen, auf den Unterschied zwischen Schutzzeichen und Kennzeichen und auf die Frage, warum der Rote Kristall als zusätzliches Wahrzeichen eingeführt wurde. Außerdem sprechen wir darüber, wie die Wahrzeichen heute im Einsatz verwendet werden, wo Missbrauch beginnt und warum ihre richtige Nutzung für Sicherheit, Vertrauen und humanitäre Hilfe so wichtig ist. Dabei geht es nicht nur um Völkerrecht und Symbolik, sondern auch um die ganz praktische Bedeutung im Alltag der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. weiterlesen

Im Januar 2019 hat Martin in der Folge 2 »Digitales Rotes Kreuz« eine Vision formuliert und gefordert: 1. Wir brauchen eine zentrale Infrastruktur, die grundlegende Funktionen bereit stellt, die aber auch dezentrale Erweiterungen ermöglicht. 2. Es braucht eine gemeinschaftsübergreifende Fachgruppe zur Digitalisierung auf allen Ebenen. Und 3. Wir müssen über das Engagement in der Zukunft sprechen! Also, wie sieht es beispielsweise aus mit digitalen Mitgliedschaften? Über digitale Freiwillige und Ortsvereine haben wir in Folge 13 mit Alexander Hermelink gesprochen. In der heutigen Folge spricht Martin mit Stritti und Oli aus dem Bayerischen Roten Kreuz, denn die beiden waren daran beteiligt, dass meine ersten beiden Forderungen mittlerweile erfüllt sind. Wir sprechen ausführlich über die BRK-ID, mein.brk.de und alles drum herum. Ihr erfahrt etwas zur Historie, aber auch wie ihr euch einbringen könnt, egal ob ihr einen technischen Hintergrund habt oder nicht. weiterlesen

In dieser Folge spricht Gabriel mit Martin Bullermann. Martin ist seit über 40 Jahren im Roten Kreuz aktiv – und hat früh Verantwortung übernommen. Vom Bereitschaftsleiter bis hin zum Bundesbereitschaftsleiter hat ihn sein Weg stetig weitergeführt. Doch war das alles geplant? Und wie ist es, aus dem kleinen Landesverband Oldenburg heraus auf Bundesebene Verantwortung zu tragen? In dieser Folge sprechen wir über Martins Motivation, seine Vision eines »einen Roten Kreuzes« ohne Silos und die Herausforderungen eines föderal organisierten Verbandes. Es geht um Ehrenamt auf Bundesebene, Gremienarbeit, intensive Vernetzung und Zusammenarbeit mit den anderen Gemeinschaften, kontroverse Diskussionen – und um die Frage, wie sich Ausbildung und Engagement in Zukunft verändern müssen, wenn Helferinnen und Helfer weniger werden. Um die Überarbeitung des Komplexen Hilfeleistungssystems und die Fachtagung Ehrenamt gehts auch noch. Ein Gespräch über Haltung, Vielfalt als Stärke und darüber, warum es manchmal Mut braucht, auch unbequeme Ideen auszusprechen. weiterlesen

In dieser Folge sprechen wir an und über einen Ort, an dem sich die Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen auf das Undenkbare vorbereiten, nämlich alle Ausnahme-Einsätze abseits der Routine. Am Bayerischen Zentrum für besondere Einsatzlagen erklärt uns Daniel Pröbstl, wie es zu dieser Einrichtung kam, welche technischen Möglichkeiten und Rahmenbedingungen das Zentrum bietet, wer dort trainiert, welches Team er dafür hat, wie das Zentrum sich vernetzt, was an Ausbaustufen geplant ist und nicht zuletzt, wer das ganze finanziert. Außerdem gibt es Infos zu Angeboten und Ressourcen und auch eine herzliche Einladung an alle Einsatzkräfte, mal selbst in Windischeschenbach zu trainieren. weiterlesen

In dieser Folge sprechen wir über die Bergwacht. Zu Gast ist Franziska Wolf, Bereitschaftsleiterin der Bergwacht Erlangen. Sie gibt uns einen umfassenden Einblick in die Aufgaben und Strukturen dieser Gemeinschaft des Roten Kreuzes. Wir klären, was die Bergwacht ausmacht, wie sie sich vom klassischen Rettungsdienst unterscheidet und welche Rolle Natur- und Umweltschutz für die Bergwacht spielen. Außerdem erfahren wir, wie die Ausbildung abläuft, welche Voraussetzungen Interessierte mitbringen sollten und wie sich die Bergwacht in Bayern organisiert und finanziert. Es geht auch um die besonderen Fähigkeiten der Bergwacht im Katastrophenschutz. Franzi berichtet über typische und besondere Einsätze, über den Einsatz moderner Technik wie Drohnen, über Gefahren am Berg und das Orientierungssystem »What3Words«. Wir sprechen auch über die Rolle von Frauen in der Bergwacht und darüber, wie sich die Gemeinschaft in den letzten Jahrzehnten verändert hat. weiterlesen

In dieser Folge spricht Gabriel mit Jürgen Kraft, Landesbereitschaftsleiter des DRK Hessen und seit fast 50 Jahren engagiert im Roten Kreuz. Gemeinsam beleuchten wir ein zentrales Thema: Qualifizierung im Ehrenamt mit Fokus auf Leitungs- und Führungskräfte. Warum ist Bildung einer der wichtigsten Steuerungsmechanismen im Roten Kreuz? Welche Unterschiede gibt es zwischen Leitungs- und Führungskräften – und wie werden sie ausgebildet? Jürgen erklärt, wie sich Qualifizierung über die Jahre verändert hat, warum Erfahrung oft wichtiger ist als reine Lehrgänge, und wie Konzepte wie Blended Learning, digitale Plattformen und sogar Künstliche Intelligenz die Zukunft der Bildungsarbeit prägen könnten. Außerdem geht es um die Bedeutung von Qualifizierung für Qualität und Professionalität im Ehrenamt, Herausforderungen durch gesellschaftlichen und demographischen Wandel, die Anerkennung vorhandener Kompetenzen und die Rolle des Deutschen Qualifikationsrahmens. Ein tiefgehendes Gespräch über die Zukunft der Ehrenamtsbildung, die Balance zwischen Theorie und Praxis und die Verantwortung, die mit Leitungs- und Führungsfunktionen im Roten Kreuz einhergeht. weiterlesen

Im Rahmen der Bundesversammlung des Deutschen Roten Kreuzes am 29.11.2025 in Berlin fand als ein Programmpunkt eine Podiumsdiskussion statt. Anlass waren der 35. Jahrestag der Wiedervereinigung, die 1990 auch im Roten Kreuz stattfand und das 100jährige Jubiläum des Jugendrotkreuzes. Vier Zeitzeug*innen aus dem Roten Kreuz diskutierten mit Wulf Schmiese ihre Wendeerfahrung im Roten Kreuz. Es geht um Perspektiven aus Ost und West, aus Haupt- und Ehrenamt, um Demokratieverständnis und persönliche Erlebnisse in der Wendezeit inner- und außerhalb des Roten Kreuzes. Und es geht darum, was gut und nicht so gut gelaufen ist, was wir im Roten Kreuz gestern und heute voneinander lernen können und was es auch an persönlichen Verletzungen gab. Ein sehr persönliches Stück Zeitgeschichte. Danke an das Generalsekretariat, dass wir die Aufzeichnung des Podiums als Podcastfolge übernehmen durften! weiterlesen

In dieser Folge von 7 Gute Gründe besuchen wir das Rotkreuzmuseum Vogelsang im Nationalpark Eifel und sprechen mit dessen Leiter Rolf Zimmermann. Rolf blickt auf ein langes Rotkreuzleben in Haupt- und Ehrenamt zurück und erzählt, wie er den Weg in die Museumsarbeit gefunden hat. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, warum ausgerechnet der geschichtsträchtige Ort Vogelsang IP – einst Kaderschmiede der Nationalsozialisten, später britische und belgische Kaserne und heute Internationaler Platz für Toleranz und Vielfalt – ein so besonderer Standort für ein Rotkreuzmuseum ist. Rolf berichtet über die Verantwortung, die mit diesem Ort verbunden ist, die Möglichkeiten, die er bietet, und über die Nachbarschaften und Synergien, die sich dort entwickelt haben. Natürlich werfen wir auch einen Blick ins Museum: Für wen ist die Ausstellung gedacht, was sind ihre Schwerpunkte, welche besonderen Exponate gibt es zu entdecken – und warum lohnt es sich, regelmäßig wiederzukommen? Rolf gibt Einblicke in die Sammlung, erzählt von bewegenden Momenten im Museumsalltag und erklärt, welche Rolle die Digitalisierung dabei spielt. Zum Schluss sprechen wir über die Zukunft des Rotkreuzmuseums Vogelsang – und darüber, wer das Werk von Rolf einmal fortführen könnte. weiterlesen

Betreuungsdienst in stürmischen Zeiten: so lautete der Titel der zweiten Ausgabe des Betreuungsdienst Symposiums im August 2025. Der Landesverband Hessen hat Rotkreuzler:innen aus ganz Deutschland nach Bad Wildungen in Nordhessen, zwischen Marburg und Kassel, eingeladen. Neben Fachvorträgen, einer Industrieausstellung, Spezialfahrzeugen und Spezialausstattung gab es auch viele Möglichkeiten zur Vernetzung und zum Austausch. Und das Ganze überwiegend ehrenamtlich gestemmt. Nach dem Rotkreuz-Ereignis des Monats erklärt Jürgen Kraft, Landesbereitschaftsleiter in Hessen, was das Betreuungsdienst Symposium ist. Danach folgen kurze Gespräche mit den Speaker:innen über ihren jeweiligen Vortrag und ihre Sicht auf die aktuellen und künftigen Herausforderungen des Betreuungsdienstes in Deutschland. Das soll euch natürlich Appetit machen, beim nächsten Betreuungsdienst Symposium einfach selbst teilzunehmen. Am Ende der Folge gibt es dann noch ein Gespräch mit zwei Kollegen aus dem Orga-Team, ein Fazit von Jürgen Kraft und eines von Martin. weiterlesen

Am 15.11.2025 ist es so weit: Die Landesversammlung des Bayerischen Roten Kreuzes tagt zum 42. Mal und wählt unter anderem Mitglieder des Präsidiums. Wir haben den Kandidat:innen für das Amt des Präsidenten bzw. der Vizepräsident:innen die Möglichkeit gegeben im Rahmen ihrer Kandidatur ein Statement abzugeben. Unsere Vorgaben waren, dass ein Statement maximal 5 Minuten dauern soll, es sich an die Wähler:innen auf der Landesversammlung und Mitglieder an der Basis richten soll und das Statement im besten Fall die Fragen beantwortet: Was macht mich aus? Was unterscheidet mich? Was habe ich vor? Was ist mir wichtig? Wir starten mit dem kürzesten Statement und enden mit dem längsten. Wenn ihr ein Statement vermissen solltet, hat es uns nicht bis zum 13.11.2025 mittags erreicht. weiterlesen

Hans-Michael Weisky will Präsident des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) werden. In dieser Folge sprechen wir ausführlich über ihn, sein Engagement im Roten Kreuz und die Kandidatur. Weitere Themen sind unter anderem 60 Jahre Grundsätze der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, Verbandsfinanzierung, Strukturdiskussion, Zusammenspiel von Ehrenamt und Hauptamt im Management, Attraktivität von Ehrenamt und hauptberuflichen Arbeitsplätzen im Roten Kreuz, Anforderungen an das Rote Kreuz bzw. Herausforderungen als Einsatzorganisation bzw. Wohlfahrtsverband, die Vielfalt der Aufgaben und Menschen im Roten Kreuz sowie das komplexe Hilfeleistungssystem. weiterlesen

Im September 2025 feierte die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Rotkreuz-Museen ihr 25-jähriges Bestehen. Verantwortliche der 13 Museen und der beiden Sammlungen kamen dafür nach Vogelsang, einem geschichtsträchtigen Ort mitten im Nationalpark Eifel. Gabriel und Martin begleiteten die dreitägige Tagung und haben einige Stimmen der Museumsverantwortlichen eingefangen. Zuerst hört ihr weitere Ausschnitte aus den Festreden anlässlich des Jubiläums. Dann hört ihr die anwesenden Museumsverantwortlichen. Wir haben sie gefragt, wie sie zum Sammeln und zur Museumsarbeit gekommen sind, was es bei ihnen zu sehen gibt und was ihr Alleinstellungsmerkmal ist. Danach hört ihr ein kurzes Gespräch von Gabriel mit Volkmar Schön, unserem geschichts- und museumsbegeisterter Vizepräsidenten des Deutschen Roten Kreuzes. Abschließend hört ihr das Gespräch von Jens Currle und mir zur eben erwähnten Arbeitsgemeinschaft. Jens ist einer der beiden stellvertretenden Sprecher der Arbeitsgemeinschaft. weiterlesen

In dieser Episode von »7 Gute Gründe« ist Annette Strauß zu Gast – sie ist langjährig im Roten Kreuz aktiv und Zeitzeugin einer besonderen Epoche. Sie nimmt uns mit in ihre Jugendjahre im DRK der DDR, erzählt von Sanitätsdiensten, Ausbildungslagern und ersten Wettbewerbserfahrungen. Wir sprechen darüber, wie sie den Wendeherbst 1989 in Dresden erlebte, welche Rolle Unparteilichkeit und Jugendarbeit in dieser turbulenten Zeit spielten und wie aus der Rotkreuzjugend der DDR Schritt für Schritt das Jugendrotkreuz im Landesverband Sachsen wurde. Annette berichtet von der abenteuerlichen Fahrt zur ersten Bundesjugendkonferenz im Westen, von den Diskussionen um Demokratie und Mitbestimmung im Jugendrotkreuz und von ihrem eigenen Weg in verantwortliche Funktionen bis ins Präsidium des Deutschen Roten Kreuzes. Ein weiteres Thema sind die oft übersehenen Frauen in der Rotkreuz-Geschichte – von Marie Simon bis hin zu aktuellen Fragen der Gleichstellung. Eine Folge über Geschichte und Gegenwart des Roten Kreuzes, über persönliche Prägungen und gesellschaftliche Umbrüche – und darüber, warum Jugendarbeit, Engagement und ein bisschen Frechheit das Rote Kreuz bis heute stark machen. weiterlesen

Bildung ist ein wichtiges Thema im Roten Kreuz, neben der klassischen Präsenzlehre auch Elearning und blended learning, das beide Lernformen kombiniert. Zu diesem Themenkomplex spricht Gabriel mit Martin Ohder, dem Leiter der Abteilung DRK-Lerncampus an der Landesschule des Roten Kreuzes in Baden-Württemberg. Es geht um die Strategie zu Lernplattformen im Roten Kreuz, den Lerncampus und seine Inhalte und Nutzung, die Kompetenzen und Gewerke, die es zur Produktion von professionellen Elearning-Inhalten braucht, die Kosten und Finanzierung der Inhalte, das Potenzial von Lernplattformen für ad-hoc-Inhalte in Krisen und auch um das Potenzial von Podcasts für Lernprozesse. weiterlesen

Jedes Jahr absolvieren in ganz Deutschland Rotkreuzler:innen die Sanitätsdienstausbildung. Auch im Kreisverband München werden Sanitäter:innen ausgebildet. Julia Klüpfel und Florian Pawlik sind dort SAN-Instruktor:innen koordinieren also die Sanitätsdienstausbildung. Was das genau bedeutet besprechen wir in der Folge. Wir sprechen außerdem darüber, was Voraussetzungen für die Teilnahme an den Kursen ist, was die Teilnehmenden dort genau lernen, welche Neuerungen es in der SAN-Ausbildung gibt, was den beiden das Ausbilden bedeutet und vieles mehr. weiterlesen